Antisemitismus

Die mehr auf rassistische und weniger auf religiöse Motive gestützte Diskriminierung von Juden als Gruppe wird als Antisemitismus bezeichnet. Dieser erreichte Ende des 19. Jahrhunderts in Europa einen Höhepunkt. Zu jenem Zeitpunkt fanden auch der Nationalismus und die sogenannte Rassenlehre viele Anhänger. Die Rassenlehre propagierte eine Hierarchisierung der Menschen aufgrund biologischer Unterschiede, von denen heute bewiesen ist, dass sie in dieser Form gar nicht existieren. Der Antisemitismus des ausgehenden 19. Jahrhunderts gipfelte in der Verfolgung und Massenvernichtung von Juden unter der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland (1933-1945).

 

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