Faschismus

Zunächst war "Faschismus" nur die Bezeichnung für die von Benito Mussolini 1919 gegründeten "Italienischen Kampfbünde" (Fasci Italiani di Combattimento), die 1922 in Italien die Macht eroberten.
Heute wird Faschismus für alle nationalistischen, totalitären, antidemokratischen, antikommunistischen und antipluralistischen Bewegungen im Europa zu Beginn des 20. Jahrhunderts verwendet. Gekennzeichnet war das Phänomen durch die grosse Bedeutung des Führerprinzips, einen kompromisslosen Willen zur Macht, der die Bereitschaft zur Gewaltanwendung einschloss, und die Verherrlichung des Militärischen. Das Volk wurde als willenlose "Masse" begriffen, die beliebig formbar sei (vgl. Neofaschismus).

 

Pausenhof Ausländer Kopftuch Springerstiefel Rütli Fusball